Die kurze Antwort

Es gibt kein generell besseres System, nur ein besser passendes. Shopify ist schneller live und wartungsärmer, WooCommerce gibt mehr Kontrolle und kostet keine laufende Plattformgebühr. Welches sich für Sie rechnet, hängt von Sortiment, Team und Wachstumsplänen ab.

Shopify: schnell live, wartungsarm

Shopify ist ein gehostetes System. Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt der Anbieter. Sie starten schnell, müssen sich nicht um Serverpflege kümmern und bekommen einen stabilen, schnellen Checkout.

Der Preis dafür: eine monatliche Gebühr, Transaktionsgebühren (sofern Sie nicht Shopify Payments nutzen) und weniger Freiheit bei sehr speziellen Anforderungen. Für die meisten Standard- bis Mittelklasse-Shops ist das ein fairer Tausch.

Shopify-Admin-Dashboard mit Umsatzkurve und Bestellliste auf einem Monitor im hellen Arbeitszimmer
Shopify: gehostetes Admin, Hosting und Updates inklusive

WooCommerce: volle Kontrolle, keine Plattformgebühr

WooCommerce ist ein Open-Source-Plugin für WordPress. Es gibt keine Plattformgebühr und keine Transaktionsgebühr, und Sie haben vollen Zugriff auf Code und Daten. Dafür sind Hosting, Sicherheit, Updates und Performance Ihre Verantwortung.

Das lohnt sich, wenn Sie ohnehin auf WordPress setzen, spezielle Logik brauchen oder die laufenden Kosten niedrig halten wollen, und bereit sind, in saubere Wartung zu investieren.

WooCommerce-Bestellübersicht im WordPress-Admin auf einem Monitor, daneben eine Terrakotta-Vase
WooCommerce: Open Source im eigenen WordPress-Admin

Kosten im Vergleich

Shopify hat planbare Fixkosten pro Monat plus mögliche Transaktionsgebühren. WooCommerce hat geringere laufende Grundkosten, aber Aufwand für Hosting, Wartung und Erweiterungen, der schnell unterschätzt wird.

Über drei Jahre gerechnet liegen beide oft näher beieinander, als man denkt. Entscheidend ist weniger der Listenpreis als die Frage, wie viel Pflege Ihr Shop verträgt.

Wann welches System?

Shopify passt, wenn Sie schnell starten wollen, ein kleines Team haben und Wartung auslagern möchten. WooCommerce passt, wenn Sie WordPress nutzen, individuelle Anforderungen haben oder Plattformgebühren vermeiden wollen.

In der Praxis entscheiden wir das in einem kurzen Konzeptgespräch anhand Ihrer konkreten Anforderungen, nicht nach Vorliebe.